LPG - "dreifach unterwegs"
ein Paddelwochenende im April
Das Wochenende vom 18./19.04.2009 war eigentlich als Doppelveranstaltung im Sinne eines zweitägigen Traingslagers von zwei Dresdner Teams angedacht. Dabei wollten sich die LPG und die befreundeten 'Bulls' vom VKD (Verein Kanusport Dresden) gemeinsam auf den bevorstehenden Schlössercup vorbereiten.
Doch es kam anders als gedacht, doch dazu im Folgenden mehr.
In Berlin stand samstags plötzlich ein Halbmarathon auf dem Plan (siehe Bericht von Annegret), für den die Elb Meadow Masters personellen Bedarf bei der LPG anmeldeten. Die so mehr oder weniger freiwillig dezimierte Zahl Trainingswilliger vor Ort traf sich somit bei Sonnenschein auf dem Gelände des VKD, um mit diesen zusammen ein Boot zu füllen. Von Tolkewitz ging es stromauf bis hinter die Werft in Laubegast und dies mit forschem Tempo/Schlag bzw. ständiger Anfeuerung vom Steuermann: "Die Oma würde nämlich schon warten".
Bei der weiteren Tagesplanung machte uns die Erbgerichtsklause einen Strich durch die Rechnung. Statt Schnitzel satt, war hier bereits die Spargelzeit eingeläutet. Das ist nicht wirklich das Richtige für hungrige Paddler. So wurde kurzerhand auf Eigenversorgung umgeschwenkt und bei den 'Bulls' der Grill gezündet. So klang der frühe Nachmittag bei Steak, Wurst, Bier und Wein gemütlich aus.
Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen des offiziellen Großen Anpaddelns aller Dresdner Vereine. Auch die LPG war mit einem gut gefüllten Boot am Start und wollte sich den Spaß nicht nehmen lassen. Mit dem nötigen finanziellen Spielraum für einen Zwischenhalt ging es hinunter in die Stadt gen Theaterkahn. Auf dem Rückweg bot sich dann der Fährgarten in Johannstadt an, um bei herrlichem Sonnenschein ein Päuschen einzulegen und sich zu stärken. Mit neuen Kräften versehen ließ sich so auch das letzte Teilstück bewältigen. Gleichzeitig war das noch mal die Möglichkeit, das Gewässer für den ersten Wettkampf des Jahres zu erkunden. Immerhin steht der Schlössercup kurz bevor, da tut Vorbereitung gut. So konnte jeder individuell für sich die Meter bis zum Steg nutzen. Alles in allem war es eine gelungene Sache und für alle Beteiligten ein ereignisreiches Wochenende.
-Andreas-




