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Vom Winde verweht...

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6. Müggelsee Beach Cup / 2009

Es war mal wieder Ende August, und die ABC-Dragons (vom Arthur-Becker-Club Köpenick e.V.) riefen zum sportlichen Wettstreit. Aus Dresden waren wie im Vorjahr die Bulls vom VKD sowie die LPG des WSV am Start.

Da sich beide Teams durch diverse Wettkämpfe ganz gut kennen, saß ein Großteil bereits am Freitag Abend bei Gegrilltem zusammen. Bei so manchem Getränk wurden diverse Anekdoten ausgetauscht, die für viel Erheiterung unter allen sorgten. Dafür geriet der Schlaf dann zwar ein wenig kurz, aber das Reglement sah ja zwei Wertungsläufe vor. Der bessere von beiden sollte dann ausschlaggebend sein für die Zusammenstellung der Finalläufe.

Beachcup
das Team stimmt sich ein

Es sollte aber anders kommen als gedacht, und auf Taktik fahren geht meistens nicht gut. Von daher stand die Mannschaft Samstag morgen bereit, sich den kommenden Aufgaben zu stellen. Der Müggelsee war durch den herrschenden Wind ziemlich aufgewühlt, so dass Frank (unser Steuermann) zum Ritt durch die Wellen rief. Nach verhaltenem Start kamen wir immer besser in Fahrt, und gewannen unseren Lauf souverän. Aber die Zeit war entscheidend, und die fiel mit 54,84 Sekunden nicht ganz so zufriedenstellend aus. Es wurde jedenfalls von diversen Seiten noch Potential gesehen, um sich zu verbessern. Die Konkurrenz vom anderen Elbufer tat sich ebenfalls nicht ganz leicht mit den Bedingungen und war sogar noch einen Tick langsamer. In der Zeitenliste fand sich die LPG vorerst auf Platz neun.

Beachcup
U-Boot in Sicht

Da sich die Verhältnisse zu Wasser nicht wirklich besserten, sah sich der Veranstalter zum Handeln gezwungen. Kurzerhand wurden nach Absprache mit den Teamchefs die zweiten Zeitläufe gestrichen. Die Chance sich nach vorn zu arbeiten, war damit passe. Aber gut, die neuntschnellste Zeit hieß C-Finale. Kurioserweise waren darin auch die Bulls zu finden, so dass es wie 2008 einen direkten Vergleich geben sollte. Nachdem die ersten Finals ausgetragen waren, kam es zum alles entscheidenden Vorfall. Bereits beim Startvorgang gab es diverse Probleme. Die beteiligten Boote schienen also bereits vor Aufnahme des Rennens einiges an Wasser durch Wind und Wellen aufgenommen zu haben. Auf halber Strecke war es dann endgültig zu viel, und ein Drachenboot wurde zum U-Boot. Der Tauchgang endete für alle Paddler jedoch glimpflich, da der See an dieser Stelle nicht zu tief war. So konnten sich alle ans sichere Ufer retten. Nach diesem Vorfall war die Rennleitung aber erneut in der Pflicht. Die logische Konsequenz und Entscheidung hieß – Abbruch aus Sicherheitsgründen. Damit wurden die restlichen Finals zwar nicht ausgefahren, konnten jedoch aufgrund der Vorlaufzeiten zumindest einen Sieger finden. Ein Rennen – ein Sieg – Platz eins im C-Finale, so lässt es sich kurz und knapp zusammenfassen.

Beachcup
den gibt sie so schnell nicht her

Aber es gab ja auch noch eine weitere Kategorie. Unter der Leitung und Finanzierung des Startgeldes durch die Bulls war das Team LPG Herren am Start. Zur Erläuterung aller sei hierzu gesagt. Es handelte sich dabei nicht um ein Open-Boot, wie es sich vermuten ließe, sondern ein reines Damen-Boot. Wie die Namensgebung allerdings zu Stande kam, wird wohl ewig das Geheimnis der VKD-Verantwortlichen bleiben. Die Damen-Konkurrenz litt zwar auch unter den meteorologischen Kapriolen, aber einen Lauf gab es auch hier. Als die Abbruchentscheidung klar war, hieß es aufgrund der Zeiten - Platz zwei.

Es gab daher ob für Herren oder Frauen genug Grund zum feiern. So lief der Grill bald wieder auf Hochtouren, und der Frohsinn, Unsinn oder ganz andere Sinne wurden beansprucht.

Abschließend bleibt nur allen in der Organisation beteiligten Dank zu sagen, für ein super Wochenende (auch wenn der sportliche Teil etwas zu kurz kam). Hoffen wir, dass der See sich bis nächstes Jahr beruhigt hat und wir diese Regatta vielleicht erneut in Angriff nehmen können.

 

Bericht – IKKe

Bilder – Anita

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