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11 Freunde müsst ihr sein… die LPG spielt ab jetzt auch Kanupolo!!!

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An einem Wochenende im Juli 2012 machten sich Mitglieder der LPG auf zum Knappensee, um die dort neu erworbene Kanupoloanlage auszutesten.

2012 Knappensee 1

Immer im Gleichschlag mit der Schlagreihe, immer in die Richtung des Steuermanns, immer nur auf einer Seite nass... ist das alles? Nein! Der geübte Paddler kann auch ohne Takt und ohne Richtung komplett nass werden- beim Kanupolo!
So geschehen an einem Wochenende im Juli dieses Jahres, als sich 11 Freunde der LPG plus Nachwuchs zum Knappensee aufmachten den Sport des Polo ohne Pferd aber mit Boot zu erproben.

Die erste geplante Trainingseinheit am Freitag musste leider aufgrund des heran nahenden Gewitters durch Grillen und geselliges Beisammensitzen ersetzt werden. Doch der Samstag begrüßte uns sonnig und freundlich und nach dem Frühstück bestiegen wir die Boote in freudiger Erwartung. Die 1. Lektion stand unter dem Motto „Nur ein nasser Paddler, ist ein guter Paddler“ und in diesem Sinne übten wir zunächst das Kentern. Lektion 2 umfasste Paddelübungen auf offenem See, wobei die abrupte Wende an Ort und Stelle am besten gelang- meist jedoch unbeabsichtigt und unkontrolliert. Denn geradliniges Paddeln unter Erreichen höherer Geschwindigkeiten ist mit Kanupolobooten nahezu unmöglich. Nichtsdestotrotz fanden alle den Weg zurück zum Bootshaus und nach einer Stärkung und einer Einweisung in die Regeln des Spiels ging es mit Elan zurück in die Boote.

2012 Knappensee 2

Es traten an: Team Weiß gegen Team Blau in der Spielklasse ‚Triple Mixed‘ (Alter, Erfahrung, Geschlecht). Gespielt wurde ohne Zeit, nach Bauchgefühl, und verboten waren lediglich Kneifen, Kratzen, Beißen und beabsichtigtes Kentern. Der Ball musste/sollte so schnell wie möglich von Spieler zu Spieler weitergegeben werden unter Zuhilfenahme von Hand, Kopf oder Paddel, um ihn am Gegner vorbei in das entsprechende Tor zu befördern. Leicht gesagt. Es erwies sich die Ballannahme als die größte Schwierigkeit des Spiels. Ein gezielter Pass zum Mitspieler prallte allzu oft an dessen Boot oder Kopf ab (erst das Paddel sichern, dann die Arme zum Fangen hoch reißen) oder platschte vor ihm/ihr ins Wasser und sorgt für kurzzeitige Orientierungslosigkeit durch Sichtverminderung. Dies wurde zum Teil schamlos durch gegnerische Spieler ausgenutzt.

Ausgezahlt hat sich auf jeden Fall die langjährige Autoscooter-Erfahrung einiger regelmäßiger Rummelbesucher unter den Paddlern, denn das gezielte Ansteuern, Rammen und Überfahren gegnerischer Spieler ist nicht nur erlaubt, sondern auch ein Muss für den geneigten Gewinner. Völlig vertieft in das aufregende und schnelle Spiel, viel wohl den Wenigsten auf, dass es zwischendurch auch noch einmal von oben nass wurde. Egal, weiter geht’s. Und so führte Hardy sein Team Blau zum klaren Sieg an diesem Abend. Doch am nächsten Morgen drohte die Revanche durch Team Weiß, angeführt von Rainer. Angestachelt vom Erfolg des Vortages zog Team Blau aus… um mächtig eins auf die Nase zu bekommen. Der Sieger des Sonntags hieß eindeutig: Team Weiß. Und damit war das Gleichgewicht hergestellt und nach einer abschließend abkühlenden Baderunde im See hieß es für alle, Sachen packen und zurück in die große Stadt. 

2012 Knappensee 4

Danke an alle, die dabei waren und besonderer Dank an Hardy und Rainer für die Spiel-und Paddelanleitung, an Bettina für das Fahren des unhandlichen Transporters, an Familie Günther für den selbstgemachten Holundersaft und die anderen Leckereien, an Claudia für die filmische Dokumentation des Spielhergangs trotz widriger Wetterbedingungen und an die mutige Herrentruppe für das Entkrauten des Spielfelds (unser Wort des Jahres ist „Gelumbsch“). Mein persönlicher Dank gilt aber Annegret, denn ohne sie wäre ich die Einzige gewesen, die nicht in ein ‚normales‘ Junior-Kanupoloboot reingepasst hätte. ;)

 

Bis bald mal wieder am Knappensee!

Heike Auerswald (Text), Rainer Frey (Photos)

 

2012 Knappensee 3
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