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12. Köpenicker Frühjahrscup

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die LPG startet in die Wettkampfsaison

Am Samstag, dem 20. April 2013 bestritt die „Lustige Paddelgesellschaft“ ihre erste Regatta der gerade begonnenen Drachenbootsaison. Diese fand auf der traditionsreichen Regattastrecke auf der Spree in Berlin-Grünau statt. Unsere Organisatorin Susi hatte alles langfristig und perfekt vorbereitet. 18 Paddler meldeten sich für das Mixboot und weitere Verstärkung erhielten wir von Matthias aus Jena am Steuer und von Anke an der Trommel – an dieser Stelle dafür nochmals Danke an die genannten.

Köpenick
das neue Gewand der LPG
Am Freitagabend trafen wir staffelweise in unserer Unterkunft ein. Susi hatte im nahe gelegenen „Touristenhaus Grünau“ Zimmer gebucht – eine funktionell-einfach-preiswerte Unterkunft mit seltsamer Schriftgut-Auslage an der Rezeption. Nach einem Pizzeriabesuch verschwanden die meisten zeitig in ihre Betten, denn am Samstagmorgen war ein relativ früher Start angesagt. So marschierten wir gegen 8.30 Uhr bei sonnig-kühlem Wetter zur Regattastrecke. Gegen 9.00 Uhr trafen wir ein, während sich Susi zum Captainsmeeting für die 200 m – Vorläufe begab. Als Überraschungsgast begrüßten wir Björn mit seiner charmanten Begleitung. Insgesamt war eine gute Organisation durch den Gastgeber-Club zu konstatieren, wenngleich es ein paar kleine technische Probleme mit der Beschallung gab. Dass dadurch über den gesamten Tag keine Musikbedudelung stattfand, hat zumindest mich überhaupt nicht gestört. Das Regattagelände war bereits mit zahlreichen Teilnehmern bevölkert. In diesem Jahr nahmen insgesamt 24 Mannschaften teil, darunter bekannte und starke Teams wie die Bremen Draggstars, die Dragon One, der Arthur-Becker-Club und viele andere. Durch Amber Szczecin erhielt der Frühjahrscup sogar internationales Flair! Bei soviel namhafter Konkurrenz war uns bereits frühzeitig klar, dass es ein schwerer Tag für uns werden würde.

Köpenick
die Mannschaft zu Wasser
Unser erstes 200 m - Rennen begann mit leichter Verzögerung und wir nahmen bereits am 2. Rennen der Vorläufe teil. Wir starteten auf Bahn 2; neben uns standen die Schlossdrachen auf Bahn 1 und die Hot Devils auf Bahn 3, außerdem noch die starken Machdeburjer auf Bahn 4. Einige äußere Faktoren sorgten für einen suboptimalen Start. Zum einen waren wir über Startkommando verwirrt. Statt „go!“ kam nur ein leiser, elektrisch generierter „Pieps“ aus dem Lautsprecher, der auf der äußeren Bahn kaum zu hören war. Zum anderen fand aus Zeitgründen keine „Bully-Beschwörung“ statt. So fanden wir erst nach einem Drittel der Strecke zu mehr Rhythmus. Unsere Zeit und die Platzierung war entsprechend durchwachsen. Trotz verbissenem Kampf am Paddel und vollem Krafteinsatz kamen wir mit 55,28 Sekunden nur auf Platz vier ins Ziel. Das tat der guten Stimmung im Team jedoch keinen Abbruch. In der Zeit bis zum 2. Vorlauf gab es viel Spaß in unserem Lager. Wir hatten nun die windige Außenbahn 4 erwischt und auf den Bahnen 2 und 3 mit den Bremen Draggstars und den ABC´lern wieder starke Konkurrenz. Das Resultat war mit 55,97 Sekunden wieder Platz vier! Wir wären jedoch nicht die Lustige Paddelgesellschaft, wenn uns Plätze und Zeiten „runterziehen“ und die Motivation rauben würden. Also: frischen Mutes ins nächste Rennen. Erneut verhieß die ungünstige Bahn 4 nichts Gutes. Auf den Bahnen 1 bis 3 wartete ausschließlich namhafte Konkurrenz: die Quereinsteiger, de Machdeburjer und die Ottonen. Nochmals heroischer Kampf und voller Krafteinsatz; trotzdem nur magere 58,08 Sekunden und abermals Platz 4!

Köpenick
Plausch zwischen den Rennen
Mit einer kleinen Pause ging es anschließend mit dem Finalläufen weiter. Möglicherweise weil wir nun warmgefahren waren und vielleicht auch, weil auf den anderen Bahnen Konkurrenz auf Augenhöhe antrat, kamen wir nach 55,51 Sekunden auf den 2. Platz in unserem C-Finale. Zum Sieg fehlte nur eine halbe Drachenkopf-Länge, oder in Zahlen – 0,1 Sekunden! Das war mit Abstand unser bestes Tagesrennen! Neu motiviert sahen wir den abschließenden Langstreckenrennen über 1000 m entgegen, die 17.20 Uhr beginnen sollten. Vom Wasser war inzwischen ein frischer Wind aufgekommen, so dass wir etwas unterkühlt in die Galeere stiegen. Weil uns Annegret aus Termingründen vorzeitig verlassen musste, erhielten wir dankenswerter Weise Verstärkung vom ABC-Team. Vom Start bis zum Ziel mit voller Power und in gleichmäßigem Rhythmus belegten wir mit 5:13,64 Minuten immerhin Platz 14 von 20 Teams. Damit war der Regatta-Tag beendet.

Den Abschluss des Abends bildete der Besuch einer etwas außerhalb gelegenen, urigen Country-Western-Kneipe. Hier tankten wir unsere tagsüber verbrannten Kohlenhydrate und Proteine mit T-Bone-Steaks und Backkartoffeln wieder auf.

 

Fazit: eine durchaus gelungene Veranstaltung, wenn auch mit durchwachsenen Resultaten. Dennoch waren wir eine motivierte und geschlossene Mannschaft. Also ran ans Paddel! Die Saison hat gerade erst begonnnen –

 

hier geht noch was!

 

 

Bericht: Jörg K.

Bilder: Susi und Markus

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