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Nicht Tanz in den Mai, sondern paddeln in den Mai

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Die LPG mal nur im Rahmenprogramm des Schlössercups unterwegs

Der Morgen dieses 1. Mai war so recht, wie man es sich nur wünschen konnte, und wie er den Rest des Tages großteils nicht mehr werden sollte: sonnig und warm. Zu früher Stunde trafen sich die Drachenbootkameraden der LPG auf dem Gelände des VKD Dresden, wo wir vom  Teamchef der Dresden-Bulls Jens (Crazy) begrüßt wurden. 

Abfahrt in den Mai
zur Abfahrt bereit...

Dem inzwischen etwas unschlüssigen Wetter zum Trotz bestieg die LPG zusammen mit einigen teamfremden Gästen als Heckausstattung frohen Mutes das uns zugeordnete Drachenboot mit dem klangvollen Namen "Löwenzahn". Nach sorgfältiger Prüfung und Korrektur der Gewichtsverteilung – ein Drachenboot muss schließlich für ein optimales Strömungsverhalten perfekt ausbalanciert im Wasser liegen – wurde in Bug und Heck des Bootes jeweils ein Kasten isotonischen Gerstensaftes untergebracht. Nach letzter Korrektur der Sitzordnung begann die Tour Richtung Meißen, pünktlich mit Verschwinden der Sonne.

Zusammen mit zwei weiteren Booten – eines voll mit Ulmern, das andere mit fröhlichen Kameraden des VKD ging es flussab, vorbei an Wiesen, Auen, und staunenden Touristen, hindurch unter dem schönen Blauen Wunder, weiter zur Welterbebrücke. Unserer guten Laune konnte der einsetzende Landregen nichts anhaben, aber wir unterbrachen kurz danach dennoch unsere Fahrt. Ein kurzer Zwischenstop am Johannstädter Fährgarten war unabdinglich, da unsere Ballastbehälter sich langsam aber sicher leerten. Dort wurde neue Energie getankt und frisch gestärkt weiter elbab gepaddelt. 

Während der Fahrt am Terassenufer entlang wurden allerlei bunte Getränke verzehrt, teilweise samt zugehörigem Trinkgefäß, die ganzen großen Dresdner Brücken ließen wir hinter uns zurück, bis wir schließlich auf Wunsch der ortsansässigen Gewässerpolizei gebeten wurden unsere Fahrt zu unterbrechen. Ein uns nachfolgender Dampfer der Sächsischen Dampfschifffahrtsflotte wollte partout dort wenden, wo wir uns befanden, so dass wir die Chance nutzten, einen unserer Paddelkollegen für einen sanitären Landgang am Ufer abzusetzen. Während einer dem Ruf der Natur nachging, verfolgte der Rest des Bootes gespannt die Wende des prächtigen Dampfschiffes, ohne den spitzen Stein zu bemerken, welcher sich mit hartnäckiger Unbeirrbarkeit durch den Boden des Schiffes bohrte. Dem Schauspiel des hereinströmenden Elbwassers beiwohnend wurde der Entschluss gefasst, die Abfahrt weiterzuführen. Unsere Beiboote waren schon längst nicht mehr zu sehen, so dass wir von da an alleine unseren Weg fortsetzten.

Einer der Paddler (der lenzpumpenerprobte IKKe) schwang für den Rest der Fahrt nun nicht mehr das Paddel, sondern einen Schöpfeimer, während er tapfer seinen Fuß dem hereinströmenden Wasser entgegensetzte. Ohne weitere Komplikationen ging die Fahrt bis zur Mittagsrast weiter, wo bei frischem Grillgut und kalten Getränken die weitere Verfahrensweise besprochen wurde. Inzwischen schien die Sonne, alle waren guter Dinge, so dass kurzerhand zu Klebeband gegriffen und der "Löwenzahn" auf diesem Wege professionell repariert wurde. Die restliche Abfahrt bis nach Niederwartha erfolgte mit guter Laune und ohne weitere Zwischenfälle.

Alles in allem ein rundum gelungener Ausflug – vielen Dank von der LPG an dieser Stelle an das Team der Dresden-Bulls vom VKD, wodurch dieser tolle Tag erst ermöglicht wurde!


Bericht und Foto: Benjamin

 

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