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Norditalien (Kapitel 3) - Lago di Redona

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Weites Wasser zwischen hohen Gipfeln

Tag 7 - Der Lago di Redona als Geheimtipp

  • Karibische Verhältnisse
    Sonnenschein, klares Wasser, heller Sand - Was wollen wir mehr.
    Die Sonne scheint uns beim Frühstück auf den Tisch und es wird wieder T-Shirt-Wetter. Als abschließende Etappe der Reise haben wir einen Plan gemacht, bei dem wir wieder alle gemeinsam paddeln können. Wir wollen die Boote mit dem Auto über Passo Rest (1050m) zum Lago die Redona hinaufbringen und dort eine abschließende Rundtour machen.
  • Der VW-Bus schraubt sich willig die Serpentinen hinauf. Wir halten mehrfach an und staunen über fantastischen Ausblicke zurück ins Tal des Tagliamento. Als wir auf der Rückseite des Passes wieder ein gutes Stück hinunter gefahren sind, kommt der See in Sicht und es ist wahrlich ein traumhafter, tiefblauer Stausee, umgeben von hohen Gipfeln.

 

 

 

 

 

 

Verwinkelte Schluchten

  • Bunte Treiben
    Der weite See, umrahmt von Bergen, verleitet zum gemütlichen Trödeln.
    An unserer seichten Einsetzstelle ist der See so klar, dass der Eindruck entsteht, dass die Kajaks über dem Grund schweben. Gemütlich gleiten wir bei Windstille durch den warmen Sonnenschein.
  • Wir paddeln in nahezu jede Bucht und erkunden die vielen Schluchten und Klüfte. Am Ende einer Bucht finden wir auch einen spritzigen Zulauf, den wir dann auch für eine kleine Wildwasserpartie nutzen.
  • Überall gibt es etwas zu entdecken - Flusszuläufe, kleine Wasserfälle in den See oder die geheimnisvolle Unterwasserwelt. Bei niederigem Pegelstand sollen sogar die Reste der gefluteten Dörfer zum Vorschein kommen. Aber dafür haben wir zu viel Wasser unterm Kiel. Außer ein paar kleinen Mauerresten ist da für uns nichts zu finden.
  • Auf dem Rückweg der Tour hat jeder die Gelegenheit sich auch mal etwas abseits zu halten, seinen Gedanken nachzuhängen und kann eigene Erkundungen machen. Wir finden eine Ruhe umgeben von Bergidyll.
  • Wir landen im letzten Sonnenschein, bevor die umgebenden Berge ihre kühlen schatten werfen. Die Boote kommen wieder auf das Autodach und bei unserem Rückweg zum Zeltplatz in Gemona bekommen wir noch einmal die volle Aussicht über das Flussbett des Tagliamento - von den Alpen bis zur Adria. Einen schöneren Abschluss hätte unsere Reise kaum haben können.

 

 

Résumé

  • Lagune zum Anlanden
    Rückkehr im letzten Sonnenschein.
    Wir haben bei unserer Reise durch Norditalien nicht die Masse an Kilometern erpaddelt, aber dafür unheimlich viele schöne Erlebnisse als Gruppe gehabt. Ich denke wir werden bald wieder dorthin reisen.

 

 

 

 

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Reinhard "Hardy" Schier

Wasserwanderer Dresden
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