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Abpaddeln der Wasserwanderer von Bad Schandau nach Loschwitz

Abpaddeln
mal treiben lassen vor malerischer Landschaft

Abpaddeln der Wasserwanderfreunde? War dies nicht so etwas Antiquiertes, was unsere Eltern oder Vorfahren einst als Wasserwanderer pflegten? Aber, gibt es dies überhaupt in unserem Verein?

Ja, in diesem Jahr gab es diese Veranstaltung wieder beim WSV "Am Blauen Wunder". Die Idee war schon länger da, die offizielle Einladung gab es dann leider etwas kurzfristig. Trotz der Kürze der Zeit und der vorherigen doch kühlen Tage,  fanden sich am Morgen des 01. November dann zwölf Paddlerinnen und Paddler im Bootshaus ein, beluden den Hänger, freuten sich über die Morgensonne in Loschwitz und fuhren erwartungsvoll nach Bad Schandau zur Einsetzstelle. Das Tal der Elbe stromaufwärts lag beim Abladen der bunten Bootsflotte, dem RZ-Aufbau und dem Packen noch im Nebel. Es war frisch und die Sonne rang mit dem Dunst, als gegen halb elf alle gut "verpackt" in ihren Booten saßen. 

Abpaddeln
Schloss Pillnitz im Blick




Eine flotte Strömung erfasste uns und schon paddelten wir uns warm und in den Sonnenschein hinein. So hatten wir es uns gewünscht, die Elbe nahm uns einfach paddelnd mit. Das herbstliche Elbsandsteingebirge um uns herum bot wunderschöne Anblicke, die auch immer wieder dazu anhielten, das Paddel eine Zeit ruhen zu lassen und nur zu schauen. Die Festung Königstein zur linken, dann weiter nach Rathen (mit der zu beachtenden Seilfähre), die über uns thronende Bastei, Stadt Wehlen - und weiter fast gerade nach Pirna. Manchem drückte es schon mal hier und da, es war an der Zeit eine Pause einzulegen. Nach der Brücke in Pirna wurde an einem Kiesstrand angelegt - Zeit für ein Picknick, das Strecken der Glieder, ein Bier aus dem Chilli-Boot und was sonst noch notwendig war. 

Dann ging es weiter vorbei an der Wesenitzmündung, dem Schloss Pillnitz, Maria am Wasser und schon näherten wir uns den heimischen Gefilden. Der Fernsehturm grüßte vom Berge und, schwups, rückte das Blaue Wunder sowie das Bootshaus in Sichtweite. Es ist gegen vier, als wir einschwenkten und schließlich zum Gruppenfoto am Ufer in Loschwitz standen. 


Abpaddeln
Gruppenfoto zum Abschluss

Wir sind nach circa 40 km wohlbehalten in Dresden angekommen, und manch Einer hat neue Erfahrungen sammeln dürfen. Frank im Vereins-Wander-Einer zolle ich dabei meinen besonderen Respekt. Schön war es! 


Ich hoffe es kommen Alle gut durch den Winter und wir treffen uns vielleicht im April zum Anpaddeln 2015. 







Hier noch ein paar Stimmen zum Tage:
Frank: "Wir haben überlebt…"
Hardy: "Ich habe mich gefreut mit solch einer bunten Boots-Gruppe diesen Tag paddelnd verbracht zu haben."
Kathrin & Andreas: "Bei herrlichem Sonnenschein war es eine superschöne Tour durch die sächsische Schweiz. Wir haben tolle Leute kennengelernt. Vielleicht klappt es ja mal wieder so."
Markus: "Vielleicht gibt es auch wettkampforientierte Ambitionen in der Wandersportgruppe? Denke da an den 1000 Seen Marathon oder den Bodenseemarathon (beides auch mit Halbmarathonstrecke) oder ähnliches..."
Tobias & Doreen: "Ganz schön warm für die Jahreszeit! Da war mehr Schweiß wegen zu warmer  Kleidung, als vor Anstrengung beim Paddeln." oder "Ich hatte das Gefühl, noch nie so schnell auf der Elbe dahinzutreiben, wie bei der Abfahrt von Bad Schandau."
Tobias: "Hoffentlich gibt es dieses Jahr einen ordentlichen Winter - da treffen wir uns dann zum Treibeispaddeln."

Bericht: Hardy
Fotos: privat

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Reinhard "Hardy" Schier

Wasserwanderer Dresden
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