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Outrigger

Schon seit langem wird Outrigger als Ergänzung zum Drachenboottraining gefahren. 2015 hat sich daraus eine eigene Abteilung gebildet, die sich zum Ziel gesetzt hat diesen vielseitigen Paddelsport in Dresden zu etablieren.

OC 6 Rugia Hoe 2016
OC 6 des WSV United Outrigger Teams bei der Rugia Hoe 2016 in Sellin/Rügen

Seit gut 5000 Jahren gibt es Outrigger in verschiedensten Varianten. Sie bestehen aus dem schmalen Bootsrumpf, zwei Befestigungsbügeln, die den Bootsrumpf mit dem Ausleger (Ama) verbinden. Die Boote sind durch den Ausleger sehr kippsicher und erlauben den Bootsrumpf sehr schmal zu gestalten. Das macht die Boote außerordentlich schnell - ein Vorteil beim Überwinden großer Distanzen. Der Ursprung der Boote liegt im Südchinesischem Meer, sie wurden vor allem von Fischern verwendet. Von hier aus wurden z.B. Australien, Neu-Kaledonien oder die Marshall-Inseln erreicht. Vor über 2000 Jahren gelang es dann den Polynesiern, die zahlreichen Inseln im Polynesischen Dreieck zu erkunden und zu besiedeln, ein Gebiet, das sich über mehrere tausend Kilometer von den Hawaii-Inseln bis hin nach Neuseeland erstreckt. Heute bestehen die Boote meist aus Glasfaserlaminaten, es gibt aber auch noch traditionelle Holzboote. Es gibt Einer-, Zweier-, Vierer- und Sechser-Outrigger und das dann auch noch in verschiedenen Bauformen. Outrigger werden vor allem auf Hawaii, Tahiti, in Neuseeland und Australien, aber auch seit einiger Zeit auf dem Europäischen Kontinent gebaut.

Das Team WSV United Outrigger Team startet im Sechser-Outrigger an verschiedenen nationalen und internationalen Regatten. Daneben starten Mitglieder der Abteilung Outrigger in Einer- und Zweier Booten an verschiedenen Wettkämpfen zwischen Berlin und Ostsee.

 
Mannschaftsbild Rugia Hoe 2016
WSV United Outrigger Team vor dem Start der Rugia Hoe 2016

 

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Ronny Kroenert

Sektionsleiter
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